Sorbisches Kulturlexikon

LND 3-7420-2229-5
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Sachbuch

"...mit diesem Lexikon wird ein Beitrag zu einer umfassenden Aufklärung über die Geschichte und Gegenwart der Sorben in Brandenburg und Sachsen geleistet" (Hrg.)
Sprache: Deutsch, über 700 Abbildungen
Format: H 24,5 x B 22 cm, 580 Seiten, Hardcover
© 2015 Domowina-Verlag, Bautzen/Budyšin

Was ist der Wendenpfennig? Seit wann gibt es sorbische gedruckte Bücher? Wie entstand der Krabat-Mythos, der sowohl in der Literatur als auch auf der Kinoleinwand deutschlandweit bekannt ist? Worin liegen die Besonderheiten des Schleifer Dialekts oder der sorbischen katholischen Tracht? Diese und viele weitere Fragen rund um das kleine westslawische Volk, das zwischen Spreewald und Oberlausitzer Bergland beheimatet ist, beantwortet das kulturhistorische Kompendium, das im Sorbischen Institut in Bautzen konzipiert und erarbeitet wurde. Die Enzyklopädie umfasst in über 230 Stichworten Grundlegendes und Wissenswertes zu Geschichte, Sprache, Literatur, Brauchtum und Trachten, Musik, Sagen und Mythen der Sorben. Auch einzelne Lausitzer Regionen werden vorgestellt, die im Laufe der Jahrhunderte eine enorme sprachliche wie kulturelle Vielfalt hervorgebracht haben. Dies macht die Einzigartigkeit und Attraktivität des zweisprachigen Gebiets im Osten Deutschlands aus. Abgerundet wird das Werk durch ein Stichwortverzeichnis sowie durch Orts- und Personenregister.

Dieses Werk verdient die Bezeichnung großartig! Doch waren 80 Jahre Geduld gefordert, bis es gelungen ist, mit dem nun vorliegenden interdisziplinären Kompendium der „bis zur Gegenwart spürbare(n), nach wie vor weit verbreitete(n) Unkenntnis über das Leben der Sorben, ihre Herkunft, ihre Traditionen und Identität im vereinten Europa" wirksam Abhilfe zu verschaffen. […] Mit dem Lexikon solle ein Beitrag zu einer umfassenden Aufklärung über Geschichte und Gegenwart der Sorben in Brandenburg und Sachsen geleistet werden, schließen die Herausgeber. Die Übung ist gelungen. Als interessierte Lesende werden wir umfassend informiert.

Harry Kunz/Thomas Steensen im Nordfriesischen Jahrbuch 2015