panta rhei

ISBN 3-930724-03-0
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Buch: Internationale Skulpturenausstellung, Strausberg 1995
Eine Dokumentation Kulturinitiative Prozess und Dialog Brandenburg - Berlin e.V.
Autoren: Victoria Bell, Gisela von Bruchhausen, BUCCO, Udo G. Cordes, Songhak KY, Anton Linnet, Werner Pokorny, Ernst-Joachim Petras, Josef Salamon, Werner Stötzer, Rudolf Valenta, Daniel Wnuk.

Sachgruppe: Bildende Kunst, Sprache: Deutsch
Einband: Paperback mit Schutzumschlag
Umfang: 72 Seiten, ca. 35 Abbildungen
Format: H 27 x B 21cm, Broschur
© 1995 Prozess und Dialog e.V.
Restauflage, reduzierter Preis: statt 11,25 nur 4,95

Dokumentation
der Internationalen Skulpturenausstellung, Strausberg 1995
Veranstalter: Stadt Strausberg, Barnimer Alternative e.V./ Galerie Strausberg
Idee und Konzept: Udo G. Cordes
Projektleitung: Anke Zeisler

Kunstwerke kann man zu Hause, in Galerien, Museen oder in öffentlichen Gebäuden wie Verwaltungen oder Banken, Firmen oder Ministerien betrachten. Wir sind es deshalb gewohnt, für unseren Zugang zur Kunst eine Tür aufmachen zu müssen. Ganz anders die Kunstwerke, die unser Leben bestimmen, weil wir ihnen in unserer unmittelbaren Umgebung begegnen. Städtebauliche Ensembles oder einzelne, besonders gelungene Bauwerke, Gartenanlagen, Denkmäler, Brunnen und Skulpturen begleiten uns durch den Alltag. Wir nehmen sie auf dem Weg zur Arbeit und in der Freizeit wahr, sie führen uns durch die Jahreszeiten und sind ein ständiger Spiegel für unsere Stimmungen und Gedanken. Kunstwerke im öffentlichen Raum sind Wegmarken, die Zwiesprache herausfordern und zur Auseinandersetzung, zum Dialog anregen. Auf diese Weise können sie uns zu Wegweisern werden.
1994 fand in Strausberg das erste Bildhauersymposium statt. Vier Künstler wollten mit ihren Werken zur ,,Besinnung" anregen. 1995 konnte die Internationale Skulpturenausstellung "panta rhei" die Ergebnisse und Eindrücke des Vorjahres erweitern und ergänzen, eine Fortsetzung in den kommenden Jahren ist geplant. Aus einer Grünanlage ist ein Skuipturengarten geworden, Strausberg entwickelt sich zu einem Zentrum der Bildhauerei im Land Brandenburg. Das ist ein ehrgeiziges Projekt und ein kleines Wunder, denn nur in wenigen anderen Städten unseres Landes hat der politische und gesellschaftliche Wandel der vergangenen Jahre ähnlich tiefe und schmerzhafte Spuren hinterlassen. Aber die Menschen haben sich den Künstlern und ihren Werken geöffnet, sie haben sie bei sich willkommen geheißen und aufgenommen, haben die Entstehung ihrer Skulpturen freundschaftlich begleitet. Das Wichtigste ist, daß sie ihnen nicht nur ihre Stadt, sondern auch ihre Herzen geöffnet haben.
Steffen Reiche (Minister für Wissenschaft, Forschung und Kultur)